EMG-Projekt

Überblick

 

Bevor mit einer theoretischen Bearbeitung des Phänomens unidentifizierter Flugobjekte begonnen werden kann, müssen soviele Eigenschaften wie möglich  bekannt sein, um eine Basis dafür zu haben, was eine physikalische Theorie alles berücksichtigen muss.

 

Aus den bereits 1983 von MUFON-CES zusammengestellten elektromagnetischen und gravitativen Wirkungen der Objekte, rd. 1300 EMG-Fälle, ergaben sich bereits Hinweise darauf, dass nicht nur die Generierung künstlicher Gravitationsfelder erklärt werden muss, sondern auch das Leuchten der Atmosphäre um diese Objekte, eine „Abstrahlung“ von Kälte, das Fehlen von Luftreibung bei Überschallflug, das Aussenden von „Solid Lights“ sowie das Verschwinden und Wiederauftauchen der Objekte auf der Stelle, um nur einige der beobachteten Eigenschaften zu nennen.

 

Bereits mit den gesammelten EMG-Daten konnten Ansätze zu einer physikalischen Theorie entwickelt werden, die vielversprechend zu sein scheint. Es handelt sich dabei um die Einheitliche Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim, die auch ein einheitliches Massen-spektrum der Elementarteilchen und bisher unverstandene Werte physikalischer Konstanten (Feinstrukturkonstante, Landéscher g-Faktor u.a.) liefert. 

 

Seit mehr als 30 Jahren wurde die EMG-Datei nicht weitergeführt. IGAAP versucht jetzt mit Hilfe von Wissenschaftlern aus nicht-englisch-sprechenden Ländern (China, Japan, Russland, Brasilien), die alle ihre eigenen Fachzeitschriften über das Phänomen herausgeben, möglichst viele EMG-Fälle zugeleitet zu bekommen, im Austausch mit unserer Datenbank.

 

In der Juni-Ausgabe 2015 des „MUFON UFO Journal“ konnten wir bereits erste Ergebnisse der Auswertung unserer EMG-Sammlung als Diagramme aufzeigen (PDF Download).

 

100 Beispiele für EMG Fälle finden Sie hier (PDF Download).

 

 

Daten für die EMG-Sammlung

 

Die Datei der Fälle mit elektromagnetischen und gravitativen Wechselwirkungen (EMG) wird aus den uns zur Verfügung stehenden Zeitschriften, Büchern und selbst recherchierten Berichten zusammengestellt. Nur in wenigen UFO-Berichten wird über EMG-Wirkungen berichtet und wenn, dann meistens unklar und ohne Angaben aller erforderlichen Randdaten. In den meisten Fällen haben wir keinen Zugriff auf die Originalquelle mit ausführlichen Schilderungen, sondern nur Zitationen in der Sekundärliteratur mit Angaben von Quellen, die uns nicht zur Verfügung stehen und deren Qualität wir nicht beurteilen können. Das schränkt die Leistung des EMG-Projekts von vornherein ein. Die Datei soll daher in erster Linie einen Überblick über die Quantität der Wechselwirkungen geben. Nur in wenigen Fällen können qualitativ hochwertige Korrelationen etwa zwischen Entfernungen eines unbekannten Objektes und dem Abwürgen eines Automotors festgestellt werden.

 

Zu ermitteln sind Fälle, in denen über folgende EMG-Wechselwirkungen von UFOs mit der Umgebung berichtet wird (es werden keine unidentifizierten atmosphärischen Phänomene, UAPs, und deren Eigenschaften erfasst):

  • starke Magnetfelder (Ausschläge von Kompassnadeln, Magnetometer, Magnetisierung, ...)
  • elektrische Felder (statische Elektrizität, z.B. Haare sträuben sich, Straßen-Lampen ändern ihre Helligkeit, ...)
  • Hitze (Schwitzen, Brennen, Verbrennen, Verdampfen, Temperaturmessungen, ...)
  • Strahlung (Hautverbrennung, Fluoreszenz, Phosphoranzeigen auf Uhren leuchten auf, radioaktive Strahlung, IR- oder UV-Strahlung, Ionisationmeter, ...)
  • Kälte (Abkühlung von Materialien, gefühlte Kälte, Anzeigen im Auto, Eisbildung, ...)
  • Druck (Bodenabdruck, Bäume geknickt, Objekte zu Boden geworfen, ...)
  • Vibration (mechanisch, gefühlt)
  • Ein-/Ausschaltvorgänge (Radio, Fernseher, Lichter, Tachometer, Strom- u. Voltmeter, Aufzeichnungsgeräte, Strom erzeugende Motoren, Telefon, Batterie, Uhren, ...)
  • gravitative Wirkungen (Anheben von Wasser, Objekten, Tiere, Menschen, Deformation, ...)
  • Solid Lights (gebogene und sonstige Strahlen begrenzter Reichweite, mechanische Wirkungen, ...)
  • besondere Effekte (Faraday-Effekt, synchrone Effekte, Zeitstillstand, unsichtbare Schallquelle, ...)
  • Verdoppeln der Objekte
  • Verschmelzen von Objekten
  • Verschwinden der Objekte „ins Nichts“
  • physiologische Effekte (Vakuum-Effekt, Stromstoß, Stechen, Prickeln, Lähmung, visuelle Störung)

 

Berichtete EMG-Fälle sollten nach Möglichkeit folgende wichtige Angaben erhalten:

  • Ort
  • Datum
  • Zeit
  • Anzahl
  • Form
  • Größe
  • Entfernung
  • Höhe
  • Farbe
  • Zeugenanzahl
  • zitierte Quelle
  • Originalquelle
  • EMG-Besonderheit: Kurztext über die EMG-Wirkungen (siehe oben).

Bitte schicken Sie ihre EMG-Berichte per e-Mail an die folgende Adresse:

 

IGAAP.electromagnetism@gmail.com

 

 

EMG-Fälle und die Heimsche Theorie

 

Eine Analyse von EMG-Fällen aus der Datenbank von 1983 führt zu dem Schluss, dass für die Entwicklung einer Theorie über UFO-Antriebssysteme folgende Merkmale zu berücksichtigen sind:



  1. elektromagnetische Interferenz (d.h. Motorausfall bei Fahrzeugen und Störungen elektrischer Geräte)
  2. mechanische Effekte (d.h. Levitation von Objekten in der Umgebung von UFOs)
  3. physiologische Wirkungen (d.h. Paralyse, Sonnenbrand, Kribbeln)
  4. Kälteeffekte (wenn sie nicht durch sekundäre Wärmeeffekte überlappt werden)
  5. unsichtbar werden (transparent werden, schrumpfen)



Punkt 4 bedeutet, dass theoretische Formulierungen wie eine magnetohydrodynamische Einrichtung (MHD) als ein mögliches Antriebssystem für UFOs nicht ausreichend sind, um viele Arten von UFOs zu erklären. In der heutigen Physik gibt es keine Erklärung für das Generieren von Kälte durch physikalische Felder oder Strahlung. Nach unserem Wissen ist die einzige Theorie, die ein solches Auftreten von Kälte voraussagt, die einheitliche Feldtheorie des Physikers Burkhard Heim (1925-2001) (Heim 1983, 1989). In dieser Theorie entsteht Kälte, wenn Materie mit Gravitationswellen in Wechselwirkung tritt. Im Gegensatz zu Wechselwirkungen mit elektromagnetischer Strahlung, die zu einer Erhöhung der Entropie (sowie Temperatur und Unordnung) führen, sollten Gravitationswechselwirkungen zu einer Abnahme der Entropie und einer Zunahme der Ordnung sowie eines Abfalls der Temperatur führen. Die Tatsache, dass in der Umgebung eines UFO nur selten ein Kälteeffekt registriert wurde, aber häufiger enorme Wärme, ist wahrscheinlich eine Folge der sekundär erzeugten Strahlung von Mikrowellen. Wenn Gravitationswellen von der Oberfläche eines unbekannten Objektes emittiert werden, müssen sie die Form von Sägezahn-Impulsen haben, da nur solche Stöße die umgebende Luft ionisieren und die Atome so hell leuchten lassen, wie es beobachtet wurde (Beck 1977). Gleichzeitig schwingen die freien Elektronen mit der Frequenz der Gravitationswellen und erzeugen Mikrowellen. Diese Mikrowellenstrahlung erzeugt  wiederum Temperaturen, deren Wirkung höher ist als die der Gravitationsstrahlung.

 



Da die Gravitationswellen nach der Heimschen Theorie von starken Magnetfeldern begleitet sind, müssten die gepulsten Gravitationswellen auch von gepulsten Magnetfeldern begleitet werden. Gepulste Magnetfelder sind in der Lage, Fahrzeugmotoren durch eine elektromagnetische Störung (Punkt 1) zu stoppen. In der Umgebung von UFOs wurden sehr starke Magnetfelder beobachtet. Die Beispiele zeigen, dass wir mehr über physikalische Effekte und ihre Korrelationen lernen müssen, um eine adäquate Theorie für einen UFO-Antrieb zu entwickeln. In der EMG-Datenbank von 1983 haben wir nur 32 Fälle mit Kühleffekten. Diese Zahl ist noch zu klein für eine Bestätigung der physikalischen Theorie. Inzwischen sind aber noch viele weitere Fälle gemeldet worden (z. B. Schuessler, 1996).



 

Das Verschwinden von festen Objekten im der 4-dimensionalen Raumzeit ist unmöglich. Die erwähnte Heimsche Theorie erfordert einen 6-dimensionalen Raum, in dem ein Relativitätsprinzip diese Effekte zumindest grundsätzlich erklären könnte (von Ludwiger 1978, Brand 1979). Die Gültigkeit dieser Theorie hängt von den beobachteten EMG-Effekten ab. Daher ist zur Auswertung eine Datenbank mit einer größeren Datenmenge erforderlich.

 

 

Literatur

 

Beck, Th. (H.-Th. Auerbach) 1977: „Lichterscheinungen und Plasmaphaenomene in der Umgebung unbekannter Flugobjekte“ (pp. 335-348), in MUFON-CES report No. 4: Strahlenwirkung in der Umgebung von UFOs, Feldkirchen-Westerham, Germany: MUFON-CES, editor: I. von Ludwiger

Brand, I. (I. von Ludwiger) 1975: „Das UFO-Sichtungsspektrum“, in MUFON-CES report 1: Die Erforschung unbekannter Flugobjekte, (pp. 10-35);Feldkirchen-Westerham, Germany: MUFON-CES, editor: I. von  Ludwiger

Brand, I. (I. von Ludwiger) 1979: „Ansätze zu einer Theorie über die Eigenschaften     unidentifizierbarer Lichterscheinungen auf der Basis der Heimschen einheitlichen 6-  dimensionalen Quanten-Geometrodynamik“, in MUFON-CES report 6: Ungewöhnliche       Eigenschaften nichtidentifizierbarer Lichterscheinungen, (pp. 229-377); Feldkirchen-   Westerham, Germany: MUFON-CES, editor: I. von Ludwiger 

Heim, B. 1980, 1989: Elementarstrukturen der Materie, I; Innsbruck, Austria: Resch

Heim, B. 1983: Elementarstrukturen der Materie, II; Innsbruck, Austria: Resch

Ludwiger, I. von 1978: „UFOs and Future Spaceflight Propulsion,“ in 1978 MUFON UFO Symposium Proceedings, p. 107-112, MUFON, Dayton, Ohio

Schneider, A. 1983: „Catalogue of 1319 UFO-cases where electromagnetic and gravity effects were recorded (1930-1982, CODAP II“, in MUFON-CES report 9: Seltsame Flugobjekte und die Einheit der Physik, (pp. 147-154); Feldkirchen-Westerham, Germany: MUFON-CES, editor: I. von Ludwiger

Schuessler, J.F. 1996: UFO-Related Human Physiological Effects, Houston, Texas: J.F. Schuessler